Glück

Wir wachsen in einer Welt auf, die geprägt ist von Leistungsdenken. Arbeit und Leistung wird ein sehr hoher Wert beigemessen und verschafft dem Einzelnen erfüllte Momente. Doch was der Gewinn des einen ist, ist oftmals der Verlust des anderen. Unser Bemühen geht dahin, bessere Leistungen zu erbringen als andere, um damit einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Die Frage des Selbstwerts ist also stark vom Gefühl der Überlegenheit bestimmt. Können wir nicht mithalten, so kommt Unsicherheit und Neid auf und dies erleben wir dann als Stress. Wir haben es jedoch selbst in der Hand, welche Grundhaltung wir dem Leben gegenüber einnehmen. Ist meine Haltung auf Mangel ausgerichtet, dann bin ich abhängig von dauernder Anerkennung und werde mich ständig mit anderen und deren Situation vergleichen. Richte ich dagegen mein Leben im Vertrauen darauf aus, dass ich bereits genug von allem habe um glücklich zu sein, so ist dies bereits die „halbe Miete“. Drei Bereiche sind laut Glücksforschung dabei zentral: Das Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit, gute soziale Beziehungen und eine Sache richtig gut zu können und gerne zu machen. Im günstigen Fall kommen wir dabei in einen Flow-Zustand. Flow bezeichnet das Glücksgefühl, wenn wir uns in einer Tätigkeit völlig vertiefen können und darin aufgehen. Zusammengefasst: Weniger vergleichen, mehr Spaß und Freude an der Arbeit und in der Familie. Denn alleine unsere Einstellung lässt uns in die richtige oder falsche Richtung laufen.

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